Pflaumenkompottkuchen

Letzte Woche kam meine Mum vorbei. Schließlich hatte ihr allerliebster Lieblingsenkelsohn Geburtstag gehabt, während sie im Ausland war – da musste ganz ganz dringend noch ein Geburtstagsgeschenk übergeben werden. Und was wäre ein Geburtstags-nachhol-Kaffeetrinken ohne Kuchen? Zumindest ein kleiner Kuchen sollte also her. Nur woraus? So wirklich was da hatte ich nicht, zu trocken sollte er auch nicht werden und extra einkaufen wollte ich nicht. 

Dann fiel mir das Pflaumenkompott ein. Das Kompott hatte ich gekocht um die Tafelpflaumen zu retten. Die mussten schnellstmöglich weg (einen Großteil habe ich eingefroren, aber irgendwann ist halt auch der größte Tiefkühler voll…). Den Rest habe ich zu Kompott verarbeitet und in den Kühlschrank gestellt. Und nun sollte sein großer Auftritt kommen. Kombiniert mit Mürbeteig und Streusel könnte das durchaus was werden – so mein Gedanke…

Für das Kompott:
1,5 kg Pflaumen
2 EL Zucker

Für den Mürbeteig: 
100 g Zucker
200 g kalte Butter
300 g Mehl (hier T550)
1 Ei
1 Prise Salz

Für die Streusel:
300 g Mehl (hier T550)
150 g kalte Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz

Für das Kompott die Pflaumen waschen, halbieren, den Kern entfernen und in einen großen Topf geben. Den Zucker dazu geben und auf niedriger Stufe anstellen. Regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt. Flüssigkeit muss nicht zugegeben werden, weil die Pflaumen genug Saft enthalten. Ungefähr 20-30 Minuten unter regelmäßigem Umrühren köcheln lassen. Wenn Ihr es fein mögt, dann alles noch durchpürieren. 

Das Kompott kann man gut 1-2 Tage vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren oder einkochen. 

Das Mehl auf eine glatte Arbeitsfläche geben, eine Mulde in die Mitte drücken und das Ei hinein setzen. Die Butter in Flöckchen dazu geben, den Zucker und das Salz darüber streuen. Alle Zutaten schnell zu einem glatten Mürbeteig verarbeiten. Eine Form fetten – ich nutze eine rechteckige Springform mit 24 x 35 cm* . Den Teig nun entweder auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ausrollen und in die Form heben oder die faule Version – direkt in die Form geben und mit den Händen glatt drücken. Für 30 Minuten kalt stellen. 

Zwischenzeitlich Mehl, Butter, Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel wiegen und mit den Händen zu Streuseln verkneten. 

Den Ofen auf 180°C vorheizen. 

Das Blech mit dem Mürbeteig aus dem Kühlschrank nehmen, mehrmals mit einer Gabel einstechen. Das Kompott darauf verteilen. Es sollte den kompletten Teig etwa 1-1,5 cm hoch bedecken. Dann die Streusel darauf verteilen und in den Ofen schieben. Für ca. 25 Minuten backen. 

Ich war mir tatsächlich nicht sicher, ob das was wird. Aber das Ergebnis war umwerfend. Ein richtig schön matschiger, nicht zu süßer Kuchen. Ich fands echt lecker (und habe viel zuviel davon gegessen 😆). Aber auch alle anderen die probiert haben, fanden ihn sehr gut. Vielleicht ist diese Version ja auch für Euch mal eine Abwechslung beim Thema Pflaumenkuchen!

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4 Comments

  • Reply
    Unknown
    14. Oktober 2018 at 17:28

    Super danke für das Rezept.
    Wird ausprobiert.

    LG Maike

    • Reply
      Lani
      17. Oktober 2018 at 12:11

      Ich bin sehr gespannt, wie er bei Euch ankommt. Halt mich bitte auf dem Laufenden <3

  • Reply
    Schmitt´s
    17. Oktober 2018 at 08:03

    Mmmh… schaut schon richtig schön saftig aus!

    • Reply
      Lani
      17. Oktober 2018 at 12:11

      Das Bild trügt nicht – von trocken kann hier absolut keine Rede sein <3 Trotz Mürbeteig und Streusel. Und dennoch ist er nicht so flüssig, dass er einem weg läuft. Ich fand ihn einfach perfekt!

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