Weihnachtsbäckerei: Haselnusstaler

In der Dezemberausgabe der Nido gibt es einen witzigen Artikel über „maximal effiziente (Plätzchen-)Rezepte“. Ganz davon abgesehen, dass es wirklich witzig ist zu lesen wie die Autorin Mareen Linnartz (und ihr Sohn) sich beim Backen so anstellen, machen auch die Rezepte durchaus was her. Gut die „einfachsten Plätzchen der Welt“, bestehend aus Bananen und Haferflocken schmecken mir nicht (die hab ich schonmal ausprobiert und sie sind durchgefallen!). Aber die „Lebkuchenwürfel“ und die „Haselnusstaler“ haben durchaus Potential. Da ich keinen Lebkuchen mag, hab ich letzteres Rezept ausprobiert. 




Für etwa 80 Stück: 


500 g Zucker
750 g Mehl
250 g Haselnüsse gemahlen
4 Pkg. Vanillezucker
2 Eier
500 g Butter


zum Verzieren 
200 g Kuvertüre und/oder
1 Pkg. gehackte Haselnüsse

Die Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen, nicht kochen! Die trockenen Zutaten in eine Schüssel abwiegen, die Eier zugeben und unterrühren. Die abgekühlte Butter zugeben und alles mit dem Handmixer gut vermischen. Den Teig für 2 Stunden kalt stellen. 


Kleine Stücke abstechen, daraus Kugeln rollen und diese platt drücken. Auf einem kleinen Teller gehackte Haselnüsse ausbreiten. Das Plätzchen reindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Das volle Blech bei 180°C etwa 15 Minuten backen lassen. Auskühlen lassen. Evtl. mit geschmolzener Schokolade verzieren. 


Die Variante mit den gehackten Haselnüssen ist von mir, weil ich keine Schokolade mag. Ich denke aber, dass man auch beides machen könnte – wenn man denn möchte 🙂


Diese Plätzchen sind echt obermegahammerlecker und super einfach! Es dauert zwar einiges an Zeit, weil es einfach ne Menge Teig ist. Wenn ich aber sehe das meine 4 Backbleche schon wieder fast aufgenascht sind, könnte ich heulen. Deshalb habe ich gestern gemahlene Haselnüsse gekauft (zum Spottpreis von fast 3 € für 200 g – die schlechte Haselnussernte macht sich bemerkbar :/ ). Bin dann mal in der Küche *g*.


Related Posts

No Comments

Leave a Reply