Quarkbällchen

Sicherlich erinnert Ihr Euch noch an meine persönliche Challenge – 5 kg Quark mussten in etwa 2 Wochen verbraucht werden. Auf der Suche nach Ideen hatte ich natürlich direkt bei Instagram gefragt, was meinen Followern bei Quark direkt einfällt. Ungefähr jeder Dritte schrieb Quarkbällchen 🙂 Und als ich dann am Wochenende meine Freundin fragte, was ich mitbringen soll – Russischen Zupfkuchen, Quarkkuchen oder Quarkbällchen – entschied sie sich auch für letzteres. Also hab ich Quarkbällchen gemacht und es nicht bereut *-*

Für 35-40 Stück:


500 g Quark
400 g Mehl
1 Pkg. Backpulver
1 Pkg. Vanillezucker
1 TL Salz
250 g Zucker
4 Eier


Außerdem:
Öl zum Frittieren
ca. 150 g Zucker zum Wälzen


Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten. Es entsteht eine relativ zähe Masse. 


Das Frittierfett in einem Topf erhitzen auf etwa 170-175 Grad. Es muss soviel Fett im Topf sein, dass die Bällchen ohne Probleme darin schwimmen können. Das Fett ist heiß genug, wenn man ein Holzstäbchen hinein hält und von diesem Bläschen aufsteigen. Am besten die Temperatur dann etwas herunter regeln (in der Fritteuse ist die Zubereitung wahrscheinlich einfacher…). 


Nun mit 2 Esslöffeln die Masse in das Fett manövrieren. Dafür 1 EL füllen und mit dem anderen Löffel in das Fett schieben. Keine Sorge, die Bällchen gehen noch gut auf und sehen am Ende fast immer schick aus. Wenn eine Seite fertig ist, drehen sich die Bällchen übrigens von allein um. Sollten sie das nicht tun, einfach mal am Topf rütteln, dann sind wahrscheinlich einfach nur zuviele Bällchen im Topf. 


Die Bällchen aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier abtropfen. Dann in dem Zucker wälzen. 

Diese Bällchen waren SOOO lecker! Ich habe mich mit meiner Freundin fies dran überfressen. Und es waren immer noch welche da. Die habe ich ihr dagelassen, damit sie ihre Kolleginnen damit füttert. Man hilft ja wo man kann nicht wahr? 😛 

Interessant wäre für mich jetzt nur noch, ob man die fertigen Quarkbällchen einfrieren kann. Es ist ja doch eine große Menge und wenn man gerade nicht genug Freiwillige hat, an die man die süßen Leckereien verteilen kann, wäre einfrieren eine super Alternative. Vor allem für den kleinen Hunger zwischendurch, den man dann mit einem kleinen Bällchen  begegnen kann. Was meint Ihr – geht das? 


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4 Comments

  • Reply
    Anonym
    19. Februar 2017 at 21:19

    Ich habe Quarkbällchen schon eingefroren. Die Knusprigkeit ging verloren, geschmeckt haben sie immer noch.

    • Reply
      Lani
      20. Februar 2017 at 10:34

      Gut zu wissen, denn das würde mich nicht stören. Die Knusprigkeit geht ja auch schon verloren, wenn man sie erst am nächsten Tag isst. Danke für die Info 🙂

  • Reply
    Anonym
    22. Februar 2017 at 10:15

    Ich hab immer ein halbes Rezept gemacht. Dann bleibt nicht so viel über. Reicht locker für 2,5 Personen. Bei Besuch natürlich das ganze Rezept. 🙂

    • Reply
      Lani
      23. Februar 2017 at 08:03

      Das wäre natürlich auch eine Idee fürs nächste Mal. Aber wenn ich schon mal im "Flow" bin, dann hab ich auch kein Problem eine größere Menge vorzubereiten 🙂

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