Auberginenragout

Auberginen sind teuer, das habe ich mal wieder gemerkt, als ich für mein selbstgemachtes Ajvar welche kaufen musste. Glücklicherweise essen wir die gar nicht so gerne, so dass ich selten in die Verlegenheit komme, welche kaufen zu müssen wollen. Allerdings haben wir in der Tafeltüte regelmäßig Auberginen drin. Und jedes Mal stehe ich davor und weiß nicht recht, was ich damit anfangen soll. Meistens landen sie dann in einem Ratatouille, was ja nicht das schlechteste ist. Das esse ich persönlich sehr sehr gern. 


Aus der letzten Tüte hatten wir nun aber noch zwei (schon leicht angeschrumpelte) Auberginen liegen und ich hatte weder frische Tomaten, noch Zucchini oder genug Paprika für ein ordentliches Ratatouille im Haus. Extra dafür einkaufen gehen, wollte ich aber auch nicht. Also habe ich alles was mir in die Finger kam zusammen geworfen und mit den Auberginen als Hauptdarsteller ein Gericht gekocht. Das Ergebnis war höllisch scharf (Ihr erfahrt weiter unten weshalb), aber mega lecker. Und damit ich (und Ihr) die Chance habe es noch einmal zu kochen, kommt das Rezept jetzt natürlich in den Blog. 

2 Auberginen 
3 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
2 Paprika
1 Glas Tomatensauce (ich nehme selbst gekochte, alternativ geht auch 1x mehr gehackte Tomaten)
1 Glas gehackte Tomaten 
1-2 Chilis (optional!)
Salz, Pfeffer, etwas Zucker


Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und grob würfeln. Die Auberginen waschen und grob würfeln (etwa 1×1 cm große Würfel), die Paprikas putzen und ebenfalls würfeln. Die Chilischoten waschen, entkernen und in Ringe schneiden. 


Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch zugeben, mit etwas Zucker bestreuen und bei niedriger Temperatur unter Rühren andünsten. Dann die Auberginen- und Paprikawürfel zugeben und alles zusammen etwa 3-5 Minuten braten. Mit der Tomatensauce ablöschen, die gehackten Tomaten unterrühren und zum Schluss die Chiliringe unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwa 15 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. 

Wir hatten dazu Basmatireis, Brot würde aber sicher auch sehr gut passen.


Das Gemüse für dieses Gericht kann übrigens schon ordentlich schrumpelig sein. Dadurch dass sowohl Aubergine, als auch Paprika relativ lange gekocht werden, sieht das am Ende keiner mehr. Falls Ihr also mal Glück habt und Schrumpelgemüse günstig bekommt – denkt an dieses Rezept! (gilt auch, wenn Ihr das Gemüse im Korb vergessen habt und es Euch erst eine Woche später wieder einfällt 😅).


Tja und weil ich eh schon so schön am Schrumpelgemüse wegkochen war, habe ich auch die angetrockneten 2 Wochen alten Chilischoten mit verarbeiten wollen. Ich hatte sie als nicht sehr scharf im Hinterkopf und habe sie ohne entkernen klein geschnitten und rein geworfen. Noch Fragen, warum das Essen so verdammt scharf war? 


Es steht Euch natürlich absolut frei, dass Gericht in ähnlicher Schärfe nachzukochen! Falls Ihr es aber etwas weniger heftig haben wollt, entkernt die Chilis, nehmt nur eine oder lasst sie ganz weg 😏

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2 Comments

  • Reply
    Renate Grosskop
    19. Oktober 2018 at 11:40

    Tolle Idee,
    Gutes Rezept, ich habe auch oft Auberginen von dee Tafel und suche immer nach neuen Rezepten dafür.
    Danke 😊😊😊

    • Reply
      Lani
      28. Oktober 2018 at 12:51

      Oh da bin ich sehr gespannt, wie Dir meine spontane Kreation schmeckt. Ich freue mich auf Feedback <3

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