Spätzle mit Mangold-Sahne-Sauce

Letzten Samstag waren wir auf dem wunderbaren Markt von Quedlinburg. Hier bekommt man fast alles was das Herz begehrt: Nudeln, Eier, Fleisch, Brot, Obst oder Gemüse – und alles auch noch in toller Qualität. Hängen geblieben bin ich dann beim Demeter-Stand. Leider hatte ich nur eine grobe Idee was ich kaufen wollte und beim Anblick der wunderbaren Auslage hatte ich dann schon fast vergessen was ich eigentlich wollte. Mitgenommen habe ich am Ende: Grünkohl, Mangold, Fenchel, Orangen, Äpfel, eine Haferwurzel und Topinampur. Der Grünkohl wurde dann gleich am Sonntag in einem Grünkohl-Möhren-Curry verarbeitet, die Orangen und Äpfel sind so gut wie vertilgt – der Rest aber liegt hier und will auch irgendwie verarbeitet werden… 




Mangold habe ich bisher noch nie benutzt in der Küche. Ich habe schon von diversen Seiten gehört, dass die Verarbeitung genauso ist wie beim Blattspinat – den habe ich allerdings bisher auch noch nicht frisch verarbeitet 🙂 Für mich ist es also eine absolute Neuheit in der Küche. Und wenn man schon was neu probiert, dann bitte relativ puristisch, damit der Geschmack auch getestet werden kann. 


Für 2 Personen: 


1 Mangold (ca. 400 g)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g Schlagsahne
Salz & Pfeffer n. B. 


300 g Spätzle (oder andere Nudeln)


evtl. Parmesan








Den Mangold entblättern und die Blätter waschen. Dann die dicken Blattrippen rausschneiden und zur Seite legen. Wasser in einem Topf aufkochen, die Mangoldblätter dazugeben, und 1-2 Minuten mit kochen. Die Blätter aus dem Wasser „fischen“ und in eiskaltes Wasser legen. Salz in das Kochwasser geben und die Spätzle darin nach Packungsanleitung zubereiten (evtl. noch etwas Wasser zugeben). 
Die Zwiebel und den Knoblauch pellen und in Würfel schneiden, ebenso die Mangoldrippen. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, darin die Zwiebel-, Knoblauch- und Mangoldrippenwürfel glasig andünsten. Die abgeschreckten Mangoldblätter abtropfen und in Streifen schneiden. In die Pfanne geben und kurz mit braten. Dann mit der Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die abgetropften Spätzle unter die Sauce mischen und servieren. Evtl. noch mit Parmesan bestreuen. 





Das war L E C K E R !! So unglaublich gut *-* Mangold schmeckt ähnlich wie Spinat, aber doch eigen. Nicht aufdringlich sondern angenehm. Außerdem macht das Essen satt und hatte ich schon erwähnt, dass es unglaublich gut schmeckt? ^^ Ich denke Mangold hat hier nicht zum letzten Mal auf dem Speiseplan gestanden, ich bin schon sehr gespannt was man damit noch so alles anfangen kann 😉

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4 Comments

  • Reply
    Yvonne von Experimente aus meiner Küche
    13. März 2015 at 07:08

    Ah ich freu mich total, dass du mitmachst :* Und dein Rezept klingt sehr interessant, aber wahrscheinlich mal wieder nix für Alex 🙂 Du weißt ja, kein Fleisch und so :)))))))
    Liebste Grüße
    Yvonne

    • Reply
      Lani
      14. März 2015 at 21:53

      Mit mir gingen ja quasi sofort die Ideen durch, da bin ich doch gern dabei. Allerdings bekomme ich es einfach nicht hin das Rezept bei Cookin einzustellen 🙁 Irgendwas klappt da gar nicht…

  • Reply
    Janke
    22. März 2015 at 21:20

    Hallo liebe Henriette, nun habe ich es auch mal wieder geschafft dir einen lieben Gruß da zu lassen ♡ Ich bin leider immer etwas kommentierfaul 🙁
    Mangold ist was feines. Ich mag ihn total gerne und letztes Jahr hatten wir zum ersten Mal welchen im Garten. Lässt sich genau wie Spinat gut für den Winter einfrieren. Mit Pasta ist das ein leckeres Futter, da hast du dir genau das richtige ausgesucht 🙂
    Komm gut in die neue Woche
    Janke

    • Reply
      Lani
      23. März 2015 at 14:03

      Liebe Janke, ich freu mich sehr über deinen Gruß :-* Ich kenne das Problem der Kommentierfaulheit nur zu gut…

      Mangold finde ich jetzt spontan auch sehr lecker! Einfrieren ist eine super Idee, erstmal muss ich allerdings schauen ob die ein wenig runter gehen im Preis, wenn die Saison angelaufen ist *g*

      *drück dich* Jette

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