Was wurde aus der Tafeltüte September 1?

Die letzten zwei Wochen sind wieder verflogen und es war vergleichsweise ruhig auf Instagram von mir. Das lag unter anderem daran, dass ich einen Großteil der Tafelsachen haltbar gemacht habe. Mittlerweile bin ich deshalb wieder „Out of Gläser“ 🙈 und ich überlege ernsthaft, ob ich noch eine letzte Glasbestellung mache… Unabhängig davon hat sich mein Vorrat im Kellerregal spitze entwickelt. Ich werde demnächst mal einen Plan machen, was jetzt genau alles da ist und versuche Euch auf dem Laufenden zu halten, was das Aufbrauchen angeht. 



Ich habe auch dieses Mal wenig weiter gegeben – unter anderem die Kosmetik, die getrockneten Ananas, die fertigen Salate, ein wenig Joghurt und die Orangen. Gefreut habe ich mich sehr über die Lindt-Schokolade, von der kann ich aktuell nicht genug bekommen 😀 Die Mini-Frikadellen haben leider gar nicht geschmeckt, die Fruchtschorle kam leider auch nicht gut an. Gefreut habe ich mich natürlich am meisten über das viele Obst und Gemüse. 


Allerdings musste das recht fix verarbeitet werden, gerade die Pfirsiche und die Nektarinen wären mir sonst einfach nur vergammelt. An dieser Stelle vielen vielen Dank an die zahlreichen Vorschläge und geschickten Rezepte bei Instagram – das hat tatsächlich sehr geholfen. Aus den Pfirsichen habe ich eine Pfirsich-Eistee-Marmelade gekocht. Leider hat mein 2:1 Gelierzucker nicht gereicht und ich habe mit 1:1 Gelierzucker gestreckt – war aber wohl zu wenig, sie ist etwas flüssig geraten … 


Das Nektarinen-Tomaten-Chutney war eines der Rezepte die mir geschickt wurden – allerdings eigentlich mit Pfirsichen drin. Da die aber alle schon in der Marmelade waren, durften die Nektarinen rein. 


Die vielen vielen Gurken mussten natürlich ebenfalls schnell weg. Ergänzt habe ich sie noch durch meine eigenen – morgens bin ich runter ins Gewächshaus und habe alles abgeerntet was noch dran war und die völlig mehltauverkrusteten Pflanzen rausgeholt und entsorgt. Da wäre eh nichts mehr dran gewachsen … Nächstes Jahr muss ich eindeutig früher einschreiten, wenn Mehltau zu sehen ist. 


Gemacht habe ich einerseits einen dänischen Gurkensalat, für den ich das Rezept direkt zugeschickt bekommen habe (und welches ich zugesichert habe, nicht zu verraten – sorry) und Senfgurken. Von den Senfgurken habe ich bereits 3 Gläser wieder vernichtet, die sind sowas von lecker 😍


Die Paprikas sind nahezu komplett in meinem ofengebackenen Ajvar gelandet. Insgesamt habe ich vier Portionen davon gemacht – zwei milde und zwei scharfe. Ich sag Euch die Variante mit meinen selbst gezogenen Zitronenchilis brennt ordentlich 😂


Und wofür braucht man leckeres selbst gemachtes Ajvar? Natürlich für Djuvecreis 💕 Ich habe das Ajvar extra in kleine Gläser gefüllt, damit ich für eine Portion Djuvecreis ein Glas benutzen kann. Bei gekauftem Ajvar habe ich oftmals das Problem, dass einfach zu viel drin ist. Und dann steht das angefangene Glas ewig im Kühlschrank oder wird schlimmstenfalls irgendwann schlecht… 


(Ich möchte noch fix betonen, dass ich weder bei Ajvar noch bei Djuvecreis Originalrezepte garantieren kann, aber es schmeckt gut, das reicht mir!). 


Der Mann kränkelte übrigens, zusätzlich zu dem Einkochmarathon, auch noch herum in der letzten Zeit… Wir hatten also Süppchen, damit es gesundheitlich schnell wieder aufwärts geht. An Tag 1 eine leckere Gemüsesuppe mit Nudeln und Bratwurstbällchen. Verarbeitet habe ich den Knollensellerie, zwei Stangen Lauch und einen Teil der Möhrchen. 


Und an Tag 2 gab es einen selbst gekochten Hühner-Nudel-Topf. Verwendet habe ich dafür tiefgefrorene Hühnerflügel, die ich mit 50 % Rabatt gekauft hatte und dann eingefroren hab. Außerdem ist der Rest vom Porree und ein Teil der Möhrchen aus der Tafeltüte drin gelandet. 


Der Brokkoli und die Möhrchen luden ja regelrecht zu meiner geliebten One-Pot-Pasta ein. Allerdings waren die Möhren aufgrund der Suppen dann doch schon aufgebraucht und ich musste neue kaufen. Luxusprobleme, ich weiß 😏


Wo wir schon bei geliebten Gerichten sind – zum Leidwesen des Mannes gab es auch wieder Ofengemüse. Mit Blumenkohl, Kartoffeln und Möhrchen. Das war mal wieder ein geiles Ofengemüse sag ich Euch. Dazu gab es einen Schmanddip mit Gurkenraspeln und Hüttenkäse. Also quasi alles was der Kühlschrank so hergab. Das war zusammen eine sowas von leckere Kombination, dass ich überlege schon wieder über Ofengemüse zu bloggen 😁



Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel – hier gehts zum FlashbackDas erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

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