Was wurde aus der Tafeltüte September 1?

Aktuell habe ich wieder diesen leichten Anflug von Wehmut – der Herbst steht vor der Tür und irgendwie geht es mir wieder viel zu schnell. Ich bin noch total im Sommermodus. Genau wie meine Kürbisse – da liegt nun ein riesiger dicker Muskatkürbis (der kleine Kürbis ist schon eingegangen, es gibt nur noch den großen), der fantastisch aussieht, aber knallegrün ist. Die Nächte sind mittlerweile sehr kalt und die Befürchtung steht im Raum, dass dieser wundervolle Kürbis nichts wird…. Und ich verstehe es nicht. Ich habe rechtzeitig gepflanzt, regelmäßig gegossen und gedüngt und nur dieser eine Kürbis hat es überhaupt geschafft – alle anderen weiblichen Blüten sind entweder direkt nichts geworden oder die Kürbisse sind als Mini-Version bereits gelb geworden und abgefallen.

Irgendetwas scheine ich grundverkehrt gemacht zu haben *seufz*. Besser sieht es mit meinem Butternutkürbis aus – ganze 5 Früchte sind dran. Aber leider ebenfalls noch nicht reif. Ich hoffe einfach noch ein bißchen und lasse sie weiter dran. Es sind ja eh Lagerfrüchte und es dürfte ihnen nicht schaden noch ein bißchen draußen zu liegen (solange kein Dauerregen am Start ist)… Im Gewächshaus muss ich endlich die fertigen Paprika ernten, es sind noch einige Tomaten dran (das gibt definitiv wieder Tomatenchutney Ende September *-*) und die Jalapenos kann ich grundsätzlich auch grün ernten.

Und nu genug Gartengerede, auf gehts zur Tafeltüte:

Abgegeben habe ich einen Teil vom Joghurt, die Milchshakes, einiges vom Obst und Gemüse (z.B. die grünen Bohnen und ein paar Radieschen, ein Teil der Bananen, Äpfel, Mango…). Die Pizzen hab ich einfach eingefroren und die Kloßteigmasse hab ich auch weiter gegeben – irgendwie hab ich Klöße grad über… Das Sushi hab ich mir mit dem Mann direkt geteilt, den Salat hat er allein gegessen und die Sandwiches habe ich mir gegönnt (die waren lecker).

Erst letztens hat mir jemand auf Instagram Bilder von Lauchgemüse geschickt, weil sie mein Rezept ausprobiert hat. Seitdem hatte ich Bock drauf – es war also keine Frage was ich mit dem Porree anfange 🙂 Lecker Lauchgemüse mit Pellkartoffeln. Ich liebe es einfach <3

Ein Blumenkohl, der Kohlrabi und das Suppengemüse landeten in diesem Rum-Fort-Reistopf. Kombiniert hab ich dazu noch TK-Erbsen, Möhrchen und Fetakäse. Das war lecker!

Der andere Blumenkohl ist in der Blumenkohl-Curry-Suppe mit Kartoffeln nach dem Rezept von Teller abgeleckt gelandet. Geschmeckt hat sie wie immer fantastisch, aber optisch war sie diesmal echt ein Reinfall. Ich hab mich nicht mal getraut, sie auf Instagram zu zeigen…

Aus den nicht mehr ganz so frischen Bananen wurde mal wieder ein Bananenbrot mit Haselnüssen. Ich liebe das einfach so sehr. Es hält sich 2-3 Tage frisch, die Bananen passen am besten, wenn sie schon so richtig dunkelbraun sind und es schmeckt so fantastisch.

Die roten Trauben wollte leider niemand einfach so essen. Deshalb habe ich sie entsaftet (im Topf), durch mein Passiersieb passiert und aus dem entstandenen Saft dann Traubengelee gekocht. Mein Sohn ist begeistert ( er liebt Weintraubengelee) und isst aktuell fast jeden Tag ein Knäckebrot mit Gelee.

Und dann gabs zum Abschluss noch lecker Kartoffeln mit Senfsauce und gekochten Eiern 🙂 Ich liebe dieses Essen, gibts eindeutig viel zu selten. Aber mein Partner mag es leider gar nicht und die Kinder mäkeln immer noch rum, wenn an den Eiern was gelbes dran ist *seufz*.

Und wie immer noch: Ich hoffe Euch hat die Tafelzusammenfassung gefallen und freue mich über Lob, Kritik, Anregungen oder einfach einen Gruß. Und falls Ihr zum ersten Mal mit lest und mehr erfahren wollt zum Thema Tafel – hier gehts zum Flashback: Das erste Mal Speisekammer ASL und der Wechsel zur TafelQLB.

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3 Comments

  • Reply
    Neli
    8. September 2019 at 23:34

    Kürbisse sind Starkzehrer, das heißt sie brauchen viele Nährstoffe. Meine Mutter besorgt sich im Herbst immer Pferdemist und auf diesem sät sie im nächsten Frühjahr den Kürbis. Der betroffene Mist ist auch wärmer als normaler Boden, dadurch wächst er besser. Und die Nachbarn haben im Garten ein schönes Insektenhotel, das hilft natürlich bei der Bestäubung

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    Linda
    12. September 2019 at 09:05

    Hi, ich lese deine Tafelzusammenfassungen so gerne. Finde es echt spannend was du immer aus den verschiedenen Zutaten kochst. Vorallem finde ich es richtig cool, wie du Sachen immer wieder einlegst oder einkochst für den Winter.
    Hab mich dieses Jahr von Dir anstecken lassen und ganz viel Tomatennsoße eingekocht. Ich bin leider Studentin ohne Garten und Balkon. Aber ich hab super viele Tomaten von meiner Mama und meinem Opa bekommen. Freue mich jetzt schon, wenn ich im Herbst und Winter meine eigene Tomatensoße essen kann. Gestern hab ich von meinem Opa Zwetschgen bekommen und bin mal gespannt was ich mit denen machen werde.

    Also ganz viel Lob an dich, du machst das super. Und viele liebe Grüße, Linda

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    Christiane
    21. September 2019 at 20:21

    Kürbisse dürften sich wie Zucchini verhalten, die brauchen einen Befruchtungspartner. Also eine zweite Pflanze vom gleichen Typ in der Nähe. Sonst ist es Glückssache, ob das befruchtende Insekt die richtigen Pollen mitbringt.

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